Galerie - PU Zerzuben, Visp

Im Nikolaital betreibt PostAuto Wallis mit PU Zerzuben vier Linien im Auftrag der Konzessionärin Matterhorn-Gotthard-Bahn. Bekanntesres Ziel des Netzes dürfte der Kurort Grächen sein, der, obschon nicht autofrei, mehr von seiner Ursprünglichkeit bewahren konnte als die grösseren Autofreien Orte Zermatt und Saas Fee. Bei der PostAuto-"Station", wo am 27.4.2010 diese Aufnahme entstand, ist davon leider nicht so viel zu sehen...

Ausgangspunkt der Linien ist der Bahnhof St. Niklaus, wo gute Anschlüsse sowohl nach Visp als auch nach Zermatt bestehen. Am 27.4.2010 wartet Wagen 62 auf die Abfahrt bergwärts nach Grächen. Zusammen mit drei mehr oder weniger baugleichen Wagen desselben Typs stellt er den Hauptbestandteil der Zerzuben-Postautoflotte dar.

An einzelnen Tagen fahren PostAuto-Kurse auf Reservation direkt ab dem Knotenpunkt Visp nach Grächen. Zu Sehen auf dem Bild vom 11.4.2009 ist Wagen 65 aus 2003, einer der beiden ersten Setras noch ohne Rollstuhllift.

Im Gegensatz zu anderen Gegenden im Wallis, wo bewohnte Siedlungen selten sein können, ist der Hang oberhalb St. Niklaus von vielen Siedlungen durchzugen; Entsprechend gross ist die Haltestellendichte. Wagen 63 hat am 27.4.2010 gerade einen Reisenden bei der Haltestelle Bodmen aufgenommen und fährt nun weiter talwärts zum Bahnhof St. Niklaus.

Der selbe Wagen ist am 13.5.2010 unterhalb Rittinen bergwärts unterwegs als Direktkurs Visp - Grächen. Im Gegensatz zu den Erschliessungsstrasse von Zermatt, Saas Fee oder grösserer Kurorte im Unterwallis ist die Strasse trotz allsommerlicher Ausbauarbeiten noch nicht durchgehend zweispurig; Das erklärt auch den Einsatz der etwas kleineren Setra 313UL gegenüber den 315UL oder sogar MAN-13.5-Meter-Wagen nach Saas Fee.

Richtig breit wird die Strasse erst wieder im flacheren Gebiet um Rittinen, Niedergrächen und Grächen. Am 13.5.2010 ist vor dem Dorf Rittinen, noch immer zur Talgemeinde St. Niklaus gehörend, einer der vier Setra talwärts unterwegs.

Etwas schmaler ist die Strasse von Niedergrächen nach Gasenried. Trotzdem werden auch hier teilweise Setra 313UL eingesetzt, wie die Aufnahme vom 27.4.2010 in Sichtweite der Abzweigehaltestelle Niedergrächen zeigt. Der Zustand der Strasse lässt auf eine baldige Sanierung des Abschnittes hoffen...

An Schultagen fahren einige der Kurse zwischen Gasenried und Niedergrächen weiter zum Bahnhof und zum Regionalschulhaus in St. Niklaus. Diese Kurse werden fast immer mit den grösseren Setra gefahren, am 27.4.2010 war Wagen 63 im Einsatz. Einsatz auf dem schmalsten Teilstück der Hauptstrasse nach Grächen oberhalb Bodmen.

Eigentliches Kursfahrzeug an Wochenenden und ausserhalb der Schulzeiten ist ein Sprinter 313CDI aus 2001. Er wurde damals noch an die BVZ abgeliefert, welche als Vorgängerin der MGB den Betrieb selbst ausführte. Die Aufnahme entstand wenig unterhalb des Dorfes am 13.5.2010.

Drei oder zeitweise sogar alle vier Setra 313UL werden benötigt, um nachmittags die Schüler aus St. Niklaus zurück in die Dörfer zu befördern. Am 27.4.2010 warten drei Viertel der Setra-Flotte hinter dem Bahnhof auf ihre Schulbus- und Kurseinsätze.

Als Reserve ist einer der wenigen noch bei PostAuto vorhandenen Mercedes-Benz 814D im Nikolaital im Einsatz. Am 27.4.2010 musste er für einen Setra auf der Schullinie nach Breitmatten eingesetzt werden. Aufnahme beim Bahnhof St. Niklaus.

Last Update: 13.05.2010