Galerie - PU Schmidt AG, Jonschwil/Bischofszell

Zwei Volvo 8700LE am 29.10.2008 in Wil SG. Der Volvo 8700LE ist Standardfahrzeuge der seit 2002/2003 fast komplett erneuerten Standardbus-Flotte von PU Schmidt, Jonschwil/Bischofszell. Inzwischen laufen 12 solche Fahrzeuge im Fürstenland, wobei zwischen dem ältesten und neuesten achteinhalb Jahre liegen... Das Bild zeigt zwei Fahrzeuge in der abendlichen Hauptverkehrszeit in Wil; Der O405N2 im Ostwind-Look dahinter ist ebenfalls ein ehemaiges PostAuto: Er stand 1997-2007 bei PU Schett im Sarganserland im Einsatz. Aufnahme vom 29.10.2008.

Ab Wil führen drei Linien nach Uzwil. Nebst der Linie vorbei am Garagenort Jonschwil führen zwei Linien parallel bis Zuzwil und dann entweder über Niederhelfenschwil oder über Henau nach Uzwil. Kurz vor Zuzwil, beim Weiler Weiher, ist ein Volvo 8700LE aus 2002 unterwegs auf der längeren Linie über Niederhelfenschwil nach Uzwil. Foto vom 8.9.2009.

Früher führte die Linie nach Niederhelfenschwil abwechselnd weiter nach Bischofszell oder Uzwil, heute laufen die Kurse stündlich durch nach Uzwil. Kurz vor Oberbüren überquert die Linie nach den beiden längeren Stichfahrten nach Niederhelfenschwil und Sonnental die Thur; Zu sehen ein Setra 315NF; Nebst dem hier abgebildeten SG 267'102, der schon länger bei Schmidt weilte und der 2010 durch einen VOlvo 8700LE der Regie Heiden ersetzt wurde, gelangten 2008 zwei weitere Setra 315NF von PU Casutt zu Schmidt; Inzwischen wurden die Fahrzeuge, die zu den ersten ihrer Art gehörten, ausrangiert. 8.9.2009.

Ziel der drei Linien ist der Bahnhof Uzwil, wo sich jeweils um die Abfahrten der stündlichen InterCity nach St. Gallen und Zürich - Genf eine regelrechte Volvo-Parade bestaunen lässt. Am 14.6.2012 verlassen gleich zwei der Wagen den Bahnhof, einer fährt nach Bischofszell und einer nach Oberuzwil und Bichwil.

Bis Oberuzwil fahren ebenfalls zwei Linien, einerseits diejenige nach Bichwil, andererseits die Stammstrecke über den Firmensitz Jonschwil nach Wil. Letztere berührt allerdings den recht intakten Dorfkern nur am Rande; Die Haltestelle Post im Zentrum wird werktags nur von der Linie nach Bichwil bedient. Die Aufnahme zeigt den Wagen am 14.6.2012 auf der Rückfahrt nach Uzwil.

Ein relativ dichtes Angebot, auch am Wochenende mit Überlagerung von mehreren Linien meist halbstündlich, wird zwischen dem Bahnhof Uzwil und den Wohnquartieren von Niederuzwil angeboten. Die dazwischenliegenden Industriegebiete, beispielsweise das grosse Bühler-Areal mit seinem eigenen Bahnanschluss, generieren dagegen am Wochenende kaum Nachfrage. Aufnahme am 14.6.2012.

Haupthaltestelle in Uzwil ist bei der Klinik Marienfried, wo sich auch die Linien nach Henau - Wil sowie Bischofszell und Niederhelfenschwil verzweigen. Längere Aufenthalte sind hier öfters zu beobachten, und auch dieser Volvo, unterwegs von Wil nach Uzwil via Niederhelfenschwil, hat hier eine längere Pause, weil der Chauffeur mit dem Billetverkauf beschäftigt ist. Aufnahme am 14.6.2012

Seit 2010 hat Uzwil seinen eigenen Ortsbus, und seit 2012 werden die Wohnquartiere abseits der Hautplinie mit einem passenden Solaris-Midibus Typ Urbino 8.6 bedient. Das noch kein halbes Jahr alte Fahrzeug begegnete am 14.6.2012 an der Säntisstrasse dem Fotografen, unterwegs via Bahnhof zum Gaswerk Niederuzwil.

Eine Art PostAuto-Regionalknoten ist Oberbüren, wo Anschlüsse von Wil nach Bischofszell angeboten werden. Ebenfalls ungefähr stündlich zu sehen sind die Schmidt-Busse der Linie Gossau - Niederwil - Oberbüren - Niederbüren, werktags ebenfalls mit Volvo 8700LE gefahren. Hier ist am 8.9.2009 TG 156'070 zu sehen, ein nachgelieferter Wagen aus 2005.

Als einziger PU der Schweiz hat Schmidt drei Italienische Cacciamali-Midibusse Typ Grifone TCC690 im Einsatz. Die 2009 beschafften Fahrzeuge kommen abends svor allem im Fürstenland zum Einsatz, wo sie das ausgedünnte Angebot Wil - Niederhelfenschwil und Wil - Jonschwil - Uzwil fahren. Im tief verschneiten Busbahnhof Wil warten zwei solche "Pizza-Bleche", wie sie in Fan-Kreisen auch genannt werden, am 6.12.2010 auf einen verspäteten Bahnanschluss.

Tagsüber sind die Cacciamali-Fahrzeuge vor allem im Raum Bischofszell/Waldkirch anzutreffen. Am Sonntag sind die Umläufe verschiedener Linien verknüpft, war verschiedene schöne Rundfahrmöglichkeiten gibt. Am 5.6.2011 entstanden die folgenden vier Bilder, das erste am Bahnhof Bischofszell.

Von Hier geht die Fahrt weiter zum St. Pelagiberg mit seiner markanten Kirche.

Die nächste Etappe führt nach Waldkirch, wo der Bus auf die Linie nach Engelburg wechselt. Je nach Stunde fährt der Bus via Bernhardzell oder Hohfirst, werktags ist zusätzlich auch PU Casutt mit Standardbussen an der Linie beteiligt. Diese Aufnahme entstand an der Hohfirst-Linie beim Weiler Obergrimm.

An der Endstation Engelburg besteht dann Anschluss an den Bus von PU Casutt nach St. Gallen. Für den Cacciamali folgt eine weitere Fahrt nach Waldkirch und zurück, und gleich nochmals Waldkirch - dann geht die Fahrt weiter über Arnegg nach Gossau SG.

Montag bis Samstag wird der Abschnitt Arnegg - Gossau durch die RegioBus-Linie Gossau - Andwil bedient, dann wenden die Postautos in Arnegg. Vereinzelt kommen dann auch die verblieenen Sprinter 416CDI zum Einsatz, Aufnahme in Arnegg am 21.3.2009. Drei solche Fahrzeuge wurden 2004 beschafft, eines davon gelangte nach Ablieferung der ersten Cacciamali im Dezember 2008 zu PU Lienert&Ehrler nach Einsiedeln. Die andern beiden fahren heute vor allem im Schülerverkehr und als Reserve.

In Gossau angekommen, steht eine kurze Rundfahrt nach Niederwil, dem sonntäglichen Teilstück der Linie Gossau - Niederbüren, an. Danach geht es direkt zurück via Waldkirch - Pelagiberg nach Bischofszell. Im letzten Sonntagabendlicht entstand am 3.1.2010 in Gossau diese Aufnahme eines Sprinters; Gelegentlich gelangt am Sonntagabend so ein Fahrzeug statt einem Cacciamali auf den Umlauf.

Last Update: 19.06.2012