Galerie - PU Niederer, Filzbach

Der einzige Postautohalter im Glarnerland ist PU Niederer aus Filzbach. Nach einer grösseren Unsicherheit im 2001 wegen der Übernahme der Linie am Kerenzerberg durch die SBB ist die Firma heute sowohl für die SBB als auch für PostAuto tätig und betreibt nebst der Bergpoststrecke ins Klöntal vor allem die drei Regionallinien im Glarner Mittelland. Die vier planmässig eingesetzten Fahrzeuge sind alle im GlarnerBus-Design unterwegs, so auch die beiden Van-Hool-Gasbusse aus 2002 im Mittelland. Aufnahme am Bahnhof Glarus am 17.12.2009.

Der Versuch mit den beiden Erdgasbussen dauert bis heute an. Richtig zufriedenstellend laufen die lauten und klapprigen Busse allerdings bis heute nicht, so dass regelmässig andere Fahrzeuge einspringen müssen; Am 16.9.2006 wartet in Näfels-Mollis ein Setra 313UL auf die kurze Weiterfahrt über die Stichstrecke ins Dorf Mollis.

Nur in der Sommersaison bedient wird die Linie über Riedern ins Klöntal. 2005 und 2006 wurde je ein Setra 313UL für diese Linie beschafft, die seither im Sommer täglich die 600 Höhenmeter zur Richisau unter die Räder nehmen - auch bei schlechtem Wetter, wie am 7.8.2011.

Nach Riedern beginnt die eigentliche Bergpoststrasse zuerst einmal mit einem heftigen Aufstieg durch die Schlucht bis zum See. Kurz vor dem Rhodannenberg ist 25.9.2011 Wagen 9 unterwegs als letzter Abendkurs bergwärts.

Die Kreuzungen finden meist beim Rhodannenberg statt. Sie müssen gut abgesprochen werden - die Strasse dem See entlang ist extrem schmal, Kreuzen nur an wenigen Stellen möglich, wie diese Aufnahme vom 25.9.2011 zeigt. Im Hintergrund ist der markante Vorder Glärnisch zu sehen.

Ganz schwierig wird es dann, wenn die Ausweichstellen dem See entlang mit Schlagholz verstellt sind...

Nach dem See folgen nochmals dreihundert Höhenmeter bis zum Berhaus unweit der Kantonsgrenze; Schaut man sich das Bild vom 25.9.2011 an, wird klar, weshalb der See auch als "Fjord der Schweiz" bezeichnet wird. Ursprünglich durch einen Felssturz aufgestaut, wird er heute mit einem künstlichen Erdwall am Leben erhalten und dient der Stromproduktion.

Die Mehrheit der Kurse fährt von Vorauen am Ende des Sees weiter zum Campingplatz Plätz; Es ist eine kurze Verschnaufpause für Chauffeur und Bus, ohne unübersichtliche Stellen und praktisch flach führt die Nebenstrasse durch die Ebene.

Nur noch als Reserve dient NAW Nr. 5 aus 1991, fotografiert von Silvio Jenny in der Richisau am 13.8.2008. 2008-2009 bestand hier Anschluss an den Pragel-Bus über den Pass ins Muotathal; Mangels Finanzierungsbereitschaft der Glarner Seite wurde der Bus leider wieder eingestellt.

Last Update: 20.11.2011