Galerie - PU Autoverkehr Schangnau Kemmeriboden AG, Schangnau BE

BE 1'960 am Bahnhof Escholzmatt LU. Die Linie von Escholzmatt nach Marbach, Schangnau und Kemmeriboden zählt zu den gut bedienten Linien im Entlebuch mit zeitweise zwei stündlichen Kursen bis Marbach. Als Kursfahrzeuge dienen zwei Volvo 8700 in verkürzter Ausführung und ein niederfluriger Volvo 8700LE aus 2010, auf diesem Bild vom 23.8.2010 erst wenige Tage alt.

Ursprünglich fuhr die Postautolinie jeweils ab der Bahnstation Wiggen. Seit einigen Jahren wird ab Escholzmatt gefahren, wo zusätzlich auch der RegioExpress hält und für gute Anschlüsse sorgt. Auf der Fahrt nach Wiggen, wo die Strasse nach Marbach abzweigt, wird "Aeschlismatt", wie Escholzmatt auf Luzernisch heisst, auf der Hauptstrasse durchquert. Aufnahme am 23.8.2009.

Auf der weiten Ebene zwischen Wiggen und Marbach ist am 23.8.2009 der Volvo 8700LE unterwegs Richtung Escholzmatt. Der Wagen ist im Gegensatz zu seinen beiden Hochflurigen Schwesterfahrzeugen 12 Meter lang.

Nocheinmal der Star der Flotte am 23.8.2010, diesmal vor der grossen Kirche in Marbach. Das Luzerner Hinterland gehört nicht nur scheinbar zu den religiöseren Gegenden der Schweiz...

Der ältere der beiden Volvos aus 2004 am 31.7.2010 an der Talstation Marbach. Die Gondelbahn auf die Marbachegg generiert an den Saisonwochenenden im Sommer und Winter eine grosse Nachfrage zwischen Escholzmatt und Marbach, im Sommer zudem auch zwischen dem Kemmeribodenbad und Marbach wegen der vielen Autofahrer, die zum Parkplatz zurückfahren müssen.

Die Linie Escholzmatt - Kemmeribodenbad ist eine von nur zwei Postautolinien, welche die Kantonsgrenze zwischen Luzern und Bern überqueren (wobei die andere nur 150 Meter bei St. Urban über Berner Gebiet führt). Im Gelände ist die Grenze durch eine kleine Anhöhe zu erkennen, die zwischen den Weilern Wald und Untergass liegt. Im Aufstieg auf diese Anhöhe hat dieser Volvo gerade Marbach hinter sich gelassen. Aufnahme vom 31.7.2010.

Im Bernischen Schangnau befindet sich die Garage des Betriebs, weshalb die drei Fahrzeuge (ein NAW steht noch als Reserve zur Verfügung) mit Berner Nummernschildern unterwegs sind. Bei der Post ist eine kleine Reservezeit eingerechnet, danach geht die Fahrt weiter Richtung Kemmeriboden. 24.8.2009.

Das Dorf Bumbach besteht aus diversen kleineren Weilern, die verstreut im Talgrund der Waldemme liegen. Einen der wichtigeren (er umfasst mit dem "Alperösli" die Dorfbeiz) hat der ältere Volvo auf diesem Bild vom 31.7.2010 gerade hinter sich gelassen. In wenigen Minuten erreicht er den Kemmeriboden, Ziel des Tages und der Legende nach Ursprungsort des "Meiringue", oder, wie in der Dorfbäckerei angepriesen, der "Chemeribode-Merängge".

Erst kurz vor dem Kemmeriboden wird die Landschaft gebirgig; Richtung Norden dominiert der Schibengütsch, Ausläufer der Schrattenfluh, die Szenerie. Ab dem Kemmeriboden sind Wanderungen in alle Richtungen möglich, die bekanntesten führen nach Sörenberg und Habkern. Kurz nach Mittag ist dieser Volvo aber noch nicht stark frequentiert mit Wanderern, als er wenig unterhalb der Endstation den Steinbruch passiert.

Der Niederflur-Volvo am 23.8.2010 vor dem Gasthaus Kemmeriboden. Heute dient die Weltberühmte Anlage vor allem noch als Seminarhotel und als Ausgangspunkt für Wanderungen.

Seit August 2010 ist der letzte vorhandene NAW/Hess BH4-23 (einst bestand die ganze flotte aus NAW-Fahrzeugen) nur noch als Schulbus vorhanden, Kasse und Dreiklanghorn sind ausgebaut und an den neuesten Volvo übergeben worden. Auf so einem Schülerkurs erreicht der Wagen gerade die Waldegg, "Passhöhe" zwischen Bumbach und Schangnau.

Das Bild täuscht, auch am 16.9.2011 kam der NAW nicht zu Kurs-Ehren... Im Zuge einer Extrafahrt für die IG Bus Schweiz wurde der Bus aber immerhin einmal wieder passend angeschrieben. Die Aufnahmen entstanden bei der nach alten Plänen neu erbauten Holzbrücke im Kemmeriboden-Bad...

...sowie im Dörfchen Bumbach.

Last Update: 13.11.2011