Galerie - PU AAGU, Schattdorf

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Ganzjahres-Strecken

Als eines von drei Urner PostAuto-Unternehmen ist die Auto AG Uri, die auch eigene Linien betreibt, für inzwischen 3 Postautolinien verantwortlich. Seit 1976 fährt sie die Strecke von Flüelen und Altdorf ins Schächental bis Unterschächen am Fusse des Klausenpasses. Zum Einsatz kommen hier drei Setra-Fahrzeuge, nebst einem 412UL zwei Setra 313UL aus 2004. Eines der beiden Fahrzeuge wartet am 4.7.2012 am Telldenkmal in Altdorf auf die Abfahrt talaufwärts.

Beim Kollegium in Altdorf zweigt die Strecke von der Urner Hauptstrasse ab und beginnt sogleich zu steigen - bis zum Klausenpass sind fast 1500 Höhenmeter zu überwinden, bis Unterschächen immerhin etwas mehr als 500. Der neueste Setra, 2008 abgeliefert, ist am 4.7.2012 auf einem Klausenpass-Kurs unterwegs.

Bereits das Dorf Bürglen, bekannt wegen seinem Wilhelm-Tell-Museum, liegt auf dem ausgedehnten Schuttkegel des Schächenbachs in der Höhe. Mit einem frühen Morgenkurs ist im Bild vom 4.7.2012 Wagen 47 talwärts nach Flüelen unterwegs - er ist an diesem Morgen auf dem ruhigeren Umlauf ohne Klausenkurs eingeteilt.

Da in der Sommersaison die eigenen Fahrzeuge nicht ausreichen, hilft dann ein älteres Fahrzeug von PU Tschannen aus Zofingen aus. Inzwischen ebenfalls ein Setra 313UL, war dies in der Saison 2010 noch ein älterer 213UL, er ist am 18.9.2010 aus Linthal kommend unterwegs talwärts und durchfährt die drei Kehren unterhalb von Spiringen.

Nach Zwischenspielen auf den Postautolinien ab Flüelen nach Stans und Bauen ging 2001 der Betrieb der Linie Altdorf - Flüelen - Isenthal von PU Gasser mitsamt dem Stammfahrzeug an die Auto AG Uri über. Der MAN/Lauber wurde inzwischen ersetzt durch einen Cacciamali TCI972, inzwischen sind drei solche Fahrzeuge im AAGU-Park vorhanden. Der neueste davon, Wagen 62 aus 2011, hat am 4.7.2012 die Steigung nach Isenthal in Angriff genommen und schlängelt sich hoch über dem Vierwaldstättersee die teilweise in den Fels gehauene Strasse hoch.

Eine weitere eindrückliche Berglinie wurde im Dezember 2010 von PU Tresch, Amsteg, übernommen: Sie führt von Amsteg bergwärts nach Bristen zur Talstation der Golzeren-Seilbahn. Zusammen mit der Linie wurde auch das Stammkursfahrzeug, ein Cacciamali aus 2006, übernommen. Er hat am 19.3.2011 den Anschluss von der AAGU-Regie aus Flüelen abgenommen und ist bereit für die Fahrt ins Maderanertal.

In mehreren, teils unterirdischen Kehren schlängelt sich die Strasse die Felswand nach Bristen hoch. Von oben sind teils alle Ebenen sichtbar, wie diese Aufnahme vom 11.9.2010 beweist.

Gefahr lauert von beiden Seiten: Während der Kerstelenbach in Bristen immer wieder verwüstung anrichtet und die Strasse auch im Tobel schon in Mitleidenschaft gezogen hatte, musste die Bergstrecke 2003 für mehrere Wochen gesperrt werden, um kontrolliert einen instabilen Felskopf abzutragen. Unbeeindruckt davon steuert einer der Stammchauffeure der Linie seinen Cacciamali bergwärts. Aufnahme am 11.9.2010.

Ein Hess-Bergbus mit 10.9 Metern Länge ist die neueste Anschaffung des Betriebes. Noch von PU Tresch bestellt, wurde er im Herbst 2011 abgeliefert und fährt seither die Hälfte der Leistungen auf der Bristener Linie. Am 3.6.2012 ist er oberhalb Amsteg unterwegs bergwärts durch die Gotthard-Verkehrslandschaft mit Kantonsstrasse, Autobahn und Gotthardbahn.

Im Maderanertal leben heute noch gut 600 Leute. Zentrum ist das Dorf Bristen mit seiner Kirche, wo am 11.9.2010 der Cacciamali talwärts fährt.

Die Fahrt allerdings endet noch nicht in Bristen, die Busse fahren weiter durch die Streusiedlungen im Tal bis zur Talstation der Golzerenbahn. Am 3.6.2012 ist für die morgendlichen Leistungen der Bergbus eingeteilt, der übrigens mehr als einen Meter länger als der Cacciamali ist und so auf der Strasse trotz der geringeren Breite an seine Grenzen stösst.

Als Überbrückung von der Übernahme des PU Tresch bis zur Ablieferung des dritten Cacciamali stand ein Volvo B10B aus Sion während einigen Monaten im Einsatz. Am 19.3.2011 wurde er bei der Post Amsteg abgelichtet - er hat gerade einen Morgendlichen Kurs Amsteg - Flüelen - Göschenen - Amsteg hinter sich, der auf der AAGU-Stammlinie am Samstagmorgen von PostAuto gefahren wird.

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Klausenpass

Seit 1971 betreibt die Auto AG Uri als Postautohalterin die Linie Linthal - Klausenpass - Altdorf - Flüelen. Dabei handelt es sich um eine der imposantesten Passfahrten der Voralpen, und dies trotz der geringen Höhe (unter 2000 Meter). Dieses Bild entstand auf der Nordseite auf einem der wenigen zweispurigen Abschnitte - An der spannendsten Stelle wäre eine gefahrlose "Kreuzung" Fotograf/Bus nicht möglich. 15.7.2008.

Im Jahr 2008 überquerte die Tour de Suisse den Klausenpass. Entsprechend zieren diverse Aufschriften die ganze Strasse, vor allem aber die letzten beiden Kehren vor dem Hotel Klausenpasshöhe. Auch auf diesem Abschnitt ist die Strasse gut ausgebaut und der Setra 213UL von PU Tschannen hat keine Probleme, die Kurve zu durchfahren. Aufnahmedatum 10.8.2008; Der Wagen war während drei Sommersaisons an die AAGU ausgemietet und auf den zwei Wochenend-Kurspaaren am Klausen im Einsatz.

Etwa ein Kilometer unterhalb der Passhöhe liegt das Hotel Klausenpasshöhe. Hier machen die Postautos jeweils 20-30 Minuten Kaffeepause, für viele Leute ist hier ohnehin die Fahrt zu ende, beginnen hier doch verschiedene lohnenswerte Wanderungen. Wagen 59, Typ Setra 412UL, hat am 18.9.2010 gerade die Nebelbank im Schächental verlassen, die Fahrgäste eilen in die warme Stube zum Kaffee.

Noch jung ist der Tag, als um 9 Uhr der Setra 213UL als erster Kurs ab Linthal den Abstieg von der Passhöhe zum Hotel beginnt. Trotzdem hat der Wagen bereits eine Fahrt Flüelen - Linthal hinter sich, mit Abfahrt in Flüelen um 5:30 Uhr! 10.8.2008.

Wenige Minuten später ist in Gegenrichtung der damals fabrikneue Setra 412UL unterwegs. Mit dem ersten aus dem Mittelland erreichbaren Kurs (7:45 ab Flüelen) ist ebenfalls eine Ankunft auf der Passhöhe vor 9 Uhr möglich - Ein durchaus gutes Angebot, zumal das am Wochenende bereits der zweite Kurs ist.. .

Die Klausenpassstrasse verläuft im obersten Abschnitt oberhalb der Baumgrenze. Direkt aussem am linken Bildrand wäre noch die Passhöhe zu erkennen. Setra 313UL unterwegs von Flüelen nach Linthal am 10.8.2008. Zwei solche Fahrzeuge tragen seit 2004 die Hauptlast des Postautoverkehrs im Schächental und am Klausenpass, seit 2008 ist einer der beiden Wagen in Linthal stationiert.

Bei der Alpsiedlung "Vorfrutt" wird erstmals der Urnerboden sichtbar. Diese grösste Alp der Schweiz gehört noch zum Kanton Uri und ist im Sommer wie auch im Winter besiedelt. Seit der Setra 412UL im Bild den Urnerboden verlassen hat, sind allerdings schon gut 20 Minuten vergangen; Der Grossteil des Aufstiegs ist geschafft.

Gegenkurs mit Setra 313UL. Gut erkennbar ist hier die langgezogene Alpsiedlung auf dem Urnerboden. Der klare Tag ermöglicht aber auch die Sicht auf die Glarner Alpen im Hintergrund.

Der Mittagskurs sowohl ab Flüelen als auch ab Linthal fährt nur bis zum Hotel Klausenpasshöhe. An einer der schmalsten Stellen der Passstrasse begegnete Wagen 46 dem Fotografe.

Kurz nach dem Dorf Urnerboden ist der Setra 46 unterwegs in Richtung Flüelen.

Am 15.7.2008 war für den Frühkurs Flüelen - Linthal der Setra 213UL von PU Tschannen eingeplant. Im Hintergrund ist der Zickzack der Passstrasse zwischen dem Urnerboden und der Passhöhe erkennbar.

Gut ausgebaut ist die Strasse Linthal - Urnerboden, obschon die Einwohnerzahl von Urnerboden keine so grosse Strasse mehr rechtfertigen würde. Mit dem Wochenend-Zusatzkurs überquert Wagen 9 am 10.8.2008 soeben die Glarner-Urner-Kantonsgrenze am untersten Ende des Urnerbodens.

Last Update: 05.07.2012